Schneller, härter, höher auflösend - wann lohnt sich eine Actioncam?

Actioncams-Ratgeber | Photo by Tommy on Unsplash

Auf den Werbevideos sehen die Bilder spektakulär aus – Snowboarding aus der Ich-Perspektive, gewagte Manöver auf dem Surfbrett direkt auf dem Scheitelpunkt der Welle oder eine Abfahrt mit dem Mountainbike.
All das kann eine Actioncam wirklich unbeschadet einfangen, denn nur eine robuste Kamera ist diesen Herausforderungen gewachsen. Aber wann lohnt sich eine Actioncam? Welche Modelle sind empfehlenswert? Und was genau unterscheidet die Actioncam von einer „gewöhnlichen“ Kamera?

Was ist eine Actioncam?

Der Begriff Actioncam ist, wie viele andere technische Begriffe, nicht geschützt. Das bedeutet, dass es keine klare Definition gibt, sondern vielmehr einen Anforderungskatalog, den Action-Kameras erfüllen sollten.
Wo die Ansprüche der User*innen dann in diesen Katalog fallen, ist sehr unterschiedlich. Während Taucher*innen beispielsweise mehr Wert auf eine wasserdichte Kamera und gute Low-Light-Aufnahmen legen, sind Radfahrer*innen mit einer guten Bildstabilisierung besser bedient.
Die Kameras bedienen unterschiedliche Marktsegmente und natürlich gibt es auch Alleskönner wie die GoPro, die inzwischen zum Synonym für Actioncams geworden ist.
Unter einer Actioncam versteht man also grob eine Kamera, die kompakt, robust und wasserdicht ist.

Das muss eine Actioncam können - die ultimative Checkliste

Robustheit

Eine Actioncam muss zwangsläufig ein robustes Design aufweisen. Stürze, Schläge oder Schocks sollten der Integrität der Kamera nichts anhaben. Im Idealfall wird nicht einmal die Aufnahme gestört.
Während das Gehäuse einer Action-Kamera nahezu beliebig robust und staubfest gebaut werden kann, ist das Objektiv ein sehr viel fragileres Bauelement.
Ein unempfindliches Design erfordert entsprechend vor allem einen Schutz der Linse. Während die meisten traditionellen Actioncams hierfür auf Cases setzen, bieten viele aktuelle Modelle ein All-in-One-Design, das für die meisten Anwendungen ohne zusätzliche Schutzhülle auskommt.

Bildstabilisierung

Interne Stabilisierung gehört zu den besten Neuerungen der letzten Jahre im Segment der Actioncams. Gehörte ein gewisser wackeliger Charme bei Aufnahmen mit der Actioncam noch bis vor einigen Jahren zum Standard, hat sich inzwischen eine ansehnliche Bildstabilisierung etabliert.
Die Stabilisierung in der Kamera kann dabei oftmals deutlich bessere Ergebnisse produzieren als eine nachträgliche.

Eine optimale Stabilisierung ist allerdings nur mithilfe eines Gimbal-Stabilizers möglich. Dieses Zubehör stabilisiert die Actioncam auf drei Achsen, sie bleibt daher präzise und im Lot wie der Kopf eines Huhns. Anders als eine Action-Kamera ist ein Gimbal allerdings nur sehr schlecht gegen Umwelteinflüsse geschützt - sehr gut also für Radtouren auf der Straße, zum Tauchen allerdings ungeeignet.

Wasserschutz und Staubschutz

Festgelegt wird der Schutz vor Partikeln durch das sogenannte IP-Rating, wobei IP für Ingress Protection (also Schutz vor dem Eindringen von Fremdkörpern) steht. Die erste Ziffer gibt an, wie staub-/partikeldicht ein Gerät ist und die zweite Ziffer, wie wasserdicht ein Gerät ist.
Immer mehr Technik (wie Smartphones) ist nach höheren IP-Standards vor Partikeln und eindringendem Wasser geschützt, dennoch sind die Ansprüche an eine Actioncam natürlich größer. Mit entsprechendem Gehäuse sollten Actioncams bis zu einer gewissen Tiefe unbegrenzt wasserdicht sein, da die Gehäuse über Gummidichtungen abschließen und nicht über Klebeverbindungen, die mit der Lebensdauer an Wirksamkeit verlieren (wie beispielsweise bei Smartphones).
Kurzum sind Actioncams sehr gut gegen widrige Bedingungen geschützt. Wasserdicht sollte eine Actioncam nicht nur für den Tauchgang sein, auch stürmisches Wetter kann Kameras an ihre Grenzen treiben.

Bildstabilisierung

Interne Stabilisierung gehört zu den besten Neuerungen der letzten Jahre im Segment der Actioncams. Gehörte ein gewisser wackeliger Charme bei Aufnahmen mit der Actioncam noch bis vor einigen Jahren zum Standard, hat sich inzwischen eine ansehnliche Bildstabilisierung etabliert.
Die Stabilisierung in der Kamera kann dabei oftmals deutlich bessere Ergebnisse produzieren als eine nachträgliche.

Vergleich der besten Actioncams 2022

Ratgeber Actioncams

Die technischen Aspekte einer Actioncam - Auflösung, Bildqualität und Performance

Wie wichtig ist die Auflösung einer Actioncam?

Dass eine moderne Actioncam 4k kann, gehört längst zum Standard. Die Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten ist von Spitzenmodellen wie der Actioncam GoPro Hero 11 längst eingeholt.
Wirklich relevant ist die Höhe der Auflösung in der Betrachtung tatsächlich weniger, da das menschliche Auge nur auf sehr nahe Distanz Unterschiede zwischen 4k oder 5,3k ausmachen kann. Entscheidend ist die Auflösung eher, da so mehr Raum für Stabilisierung entsteht. Der wichtigste Kaufindikator sollte die Auflösung allerdings nicht sein.
Bei der Actioncam kommt es viel eher auf die Widerstandsfähigkeit an als auf die Bedienbarkeit und das Ökosystem.

Insta360 ONE RS Twin Edition

Ultra-detailreiche 6K Aufnahmen auf, die direkt aus einem Hollywood-Film stammen könnten – mit einem klassischen 2.35:1 Seitenverhältnis […]

Die Top 10 der Actioncams 2022


Modell

Pro

Contra

1

GoPro HERO 11

Viel Zubehör erhältlich, technischer Alleskönner

Hoher Preis, Abo für alle App-Funktionen

2

GoPro HERO 10

Bestechende Bilder, viel Zubehör erhältlich, günstiger als Nachfolger

Abo für alle App-Funktionen erforderlich

3

GoPro HERO 9

Tolle Bilder, immer noch starke Leistun

Vergleichsweise schwacher Akku

4

Insta 360 One RS Twin Edition

Austauschbares Objektiv erlaubt mehr Flexibilität

Umständliche Bedienung

5

DJI Action 3 Adventure Combo

Sehr viel Zubehör im Paket enthalten

Sehr umständliche Bedienung

6

Insta 360 One RS 1-Inch

Einzigartiger Formfaktor, mit anderen 360s kombinierbar

Nicht wasserdicht

7

AKASO Actioncam 4k

Toller Preis für Einsteiger*innen

Keine Besonderheiten

8

DJI Action 2

Modular erweiterbar

vergleichbar mit älteren GoPros

9

Insta 360 - R Sports

360°-Rundumblick und wasserdicht

schwache Akkulaufzeit

10

Rollei Action 1

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Kein integrierter Speicher Keine besonderen Funktionen

Längere Videolaufzeiten beim Konsum via Smartphone

Infografik: Wieso Instagram nun Youtube angreift | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Bildqualität und Bitrate

Die Auflösung ist ein einfacher Vergleichswert und wird deswegen sowohl von Herstellern als auch von Elektronikhändlern gerne genutzt. Auch Verbraucher*innen mit wenig technischem Interesse können die Werte einfach vergleichen.
Viel wichtiger sind die Bitrate und die daraus resultierende Bildqualität, isoliert sollten aber beide Werte nie betrachtet werden und das hat einen einfachen Grund: Mehr Bildqualität bedeutet auch mehr Aufwand in der Nachbearbeitung, da Computer und Festplatten mithalten müssen, auch SD-Karten werden deutlich teurer. Nicht nur bei der Actioncam ist die Bildqualität also mit einem Aufpreis versehen, sondern auch in der gesamten Peripherie.
Aber was bedeutet Bitrate und warum ist das gerade bei einer Actioncam wichtig? Die Bitrate misst alle einzelnen Stufen eines Wertes, eine Kamera zeichnet mit vier Werten auf: Helligkeit, Rot, Grün und Blau. Die meisten Kameras zeichnen in 8-Bit auf, pro Kanal sind das 256 Werte und insgesamt (aufgrund der Kombination aller Kanäle) 16 Millionen Farben. Das klingt nach viel, ist es in der Praxis aber nicht.
Vor allem für eine Actioncam, die draußen im Einsatz ist und spektakuläre Unterwasserwelten oder Sonnenuntergänge aufzeichnen soll, sind die Grenzen hier schnell erschöpft.
10-Bit-Farbtiefe bedeuten pro Kanal 1.024 Stufen und damit in der Summe mehr als eine Milliarde Farbwerte, was einen deutlichen Qualitätssprung liefert.
Das ist vor allem für all jene ideal, die ihre Actionvideos nicht gleich hochladen, sondern gerne am heimischen Rechner nachbearbeiten. Doch Obacht, der interne Speicher einer Action-Kamera füllt sich mit 10-Bit-Aufnahmen rasant.

Fragen zu Action Cams

Einzelne Actioncams schneiden in einigen Bereichen besser als die GoPro ab, allerdings ist der Platzhirsch nicht vom Thron zu stoßen. Dafür ist die Infrastruktur rund um die GoPro zu ausgereift und die Technik der Konkurrenz zu weit voraus - allerdings sind GoPros auch recht teuer.

Actioncams haben in den letzten Jahren trotz des technischen Fortschritts ihre Preise recht stabil halten können. Ohne Zubehör kostet selbst eine Premium-Actioncam lediglich zwischen 400,- und 500,- Euro, Modelle für Einsteiger*innen oder Gelegenheitsabenteurer*innen sind bereits für knapp über 100,- Euro erhältlich.

Die GoPro-Hero-Modelle (auch ältere Modelle) sind als Actioncam stets einen Blick wert. Gerade mit der HERO8 oder HERO7 stehen günstigere Modelle zur Auswahl, in der Spitzenklasse ist die HERO11 ein Wunderwerk der Technik.
Mit der INSTA 360 GO2 gibt es aber auch ultrakompakte Konkurrenz, während die AKASO EK7000 ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Eine Actioncam lässt sich über USB mit dem Computer verbinden und als Webcam nutzen, am besten funktioniert das aufgrund der höheren Datenübertragungsrate über USB-C.
Die Actioncam sollte dabei nicht zu weitwinklig und recht lichtstark sein, Modelle wie die GoPro HERO9 können sogar direkt live streamen.

Wirklich notwendig sind nur Akkus und microSD-Karten, wenn kein Speicher verbaut ist. Ein Gehäuse, Griffe oder Mounts können zugekauft werden, allerdings hängt das vom entsprechenden Verwendungszweck ab.

In der Ruhe liegt die Kraft: Zeitlupenfunktion

Rasante Abfahrten, einmalige Fallschirmsprünge oder atemberaubende Klippensprünge, all das sieht noch besser aus, wenn die Momente in der Zeit eingefroren werden. Um noch mehr Ästhetik aus den Bildern zu kitzeln, ist diese Funktion ein Muss. Zeitlupe in der einen oder anderen Variante bietet längst jede Actioncam, dennoch sind die Unterschiede groß.
Da ist zum Einen die Auflösung: Um mehr Bilder pro Sekunde aufnehmen zu können, wird meist die Auflösung gedrosselt. Wirklich ansprechend sehen Zeitlupenbilder vor allem in 4k oder Full-HD aus. Darunter wird das Bild nicht nur etwas schwammig, sondern es kommt auch zu Artefakten wie dem besonders unschönen Anti-Aliasing.
Um etwas mehr Durchblick bei den Werten der Hersteller zu haben, hilft ein besseres Verständnis der sogenannten Framerate (Bildwiederholrate). Normale Aufnahmen erfolgen bei Actioncams mit 24 (Film), 25 (PAL) oder 30 (NTSC) Bildern pro Sekunde. Das Vielfache dieser Werte zeigt also, wie viel langsamer das Zeitlupenbild wirklich ist.
Kann eine Kamera also in Full HD mit 240 Bildern pro Sekunde aufnehmen, so entspricht dies einer fast zehnfachen Verlangsamung, ausgehend von den in Europa üblichen 25 Bildern pro Sekunde.
Neben der reduzierten Auflösung haben Zeitlupenaufnahmen einen weiteren Haken und das ist der Bedarf an Licht. Um mehr Bilder pro Sekunde aufnehmen zu können, ist deutlich mehr Helligkeit erforderlich – Fotograf*innen kennen das Prinzip von der Belichtungszeit.

Speicherplatz - die spannendsten Momente festhalten

Eine digitale Kamera benötigt natürlich auch digitalen Speicherplatz und während günstigere oder ältere Actioncams auf externe Medien wie MicroSD-Karten setzen, besitzen viele Premiummodelle inzwischen eingebauten Speicher.
Der interne Speicherplatz ist praktisch und sorgt dafür, dass die Kamera direkt nach dem Auspacken genutzt werden kann. Zudem ist interner Flash-Speicher für eine Actioncam noch aus einem anderen Grund praktisch: Es wird ein Slot weniger gebraucht und dies kann dabei helfen, eine Actioncam besser gegen Witterungsbedingungen zu isolieren.
Ist der Kameraspeicher allerdings nicht durch MicroSD-Karten erweiterbar, dann ist er auf die vom Hersteller verbaute Speichergröße beschränkt und kann nicht ausgetauscht werden. Das ist für viele Einsatzzwecke vollkommen ausreichend, allerdings ist diese Speicherform für längere Reisen ohne Zugang zu einem Computer ungeeignet.
Wer seinen Action-Camcorder also mit auf Reisen nehmen möchte, sollte unbedingt auf erweiter- bzw. austauschbaren Speicher achten. Auch hier gilt allerdings, dass eine höhere Auflösung und bessere Videos auch im Zubehör mehr Geld kosten. Denn die MicroSD muss in diesem Fall schnell genug sein, um die Daten noch in ausreichender Geschwindigkeit schreiben zu können.

Interessante Actioncams

GoPro HERO10 Black

Die GoPro HERO10 Black ist die leistungsstärkste GoPro aller Zeiten und vereint maximale Geschwindigkeit mit ultimativer Leichtigkeit.

DJI
Action 2

Mit der vielseitigen DJI Action 2 Cam hältst Du spielend wesentliche und emotionale Augenblicke im Leben dauerhaft fest. 

GoPro HERO8 schwarz

Die GoPro Hero 8 ist eine ausgesprochen vielseitige und unerschütterliche GoPro Actioncam im schlanken Design mit erprobten Funktionen.

Umsatz mit Memory Cards 2004 bis 2021

Statistik: Umsatz mit Memory Cards auf dem Konsumentenmarkt in Deutschland von 2004 bis 2021 (in Millionen Euro) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Lexar Pro CFast 128GB 3500x Professional

Ultraschnelle Cfast-Speicherkarte, die Leseraten von bis zu 525 MB/s ermöglicht

Kingston- MicroSD-Card Canvas GO! 

Schnelle Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 170 MB/s.

Action und Ausdauer dank besserer Akkulaufzeit

Bei Actioncams ist der Akku (bei den allermeisten Modellen) noch austauschbar. Natürlich möchte (und kann) niemand den Akku während eines Tauchgangs austauschen, doch der einfache und schnelle Austausch des Akkus ermöglicht dennoch deutlich längere Einsätze mit nur wenigen Handgriffen.
Zudem ist ein Lithium-Ionen-Akku baubedingt ein Verschleißteil und besitzt – selbst bei vorsichtiger Handhabung – eine beschränkte Lebensdauer. Austauschbare Akkus erhöhen also die Lebenszeit einer Actioncam und helfen dabei, unnötigen Elektromüll zu vermeiden.
Je nach Modell liegt die Akkulaufzeit zwischen 45 und 120 Minuten Aufnahmezeit, die Unterschiede können also recht groß sein. Hinzu kommt noch die Zeit im Standby oder das Abrufen von Aufnahmen. All dies wirkt sich auf die Akkulaufzeit aus und gerade weil mit Actioncam Bilder aufgenommen werden sollen, die sich womöglich nie wieder replizieren lassen, muss der Akku verlässlich sein. Auch die Größe einer Actioncam spielt eine Rolle, größere Actioncams mit größeren Akkus halten länger durch.
Damit gehört die Akkulaufzeit unbedingt zu den entscheidenden Kriterien beim Kauf einer Actioncam. Wer mehr Performance möchte, sollte nicht am falschen Ende sparen.

Ein Display - oder lieber zwei?

Noch vor wenigen Jahren besaßen Actioncams in den meisten Fällen gar keine Bildschirme. User*innen mussten die Kamera grob in die richtige Richtung halten und sich darauf verlassen, dass der Weitwinkel schon den gewünschten Bildausschnitt abdeckt.
Das gehört längst der Vergangenheit an und selbst Actioncams der Mittelklasse bieten indes einen Bildschirm. Das ist nicht nur bei der Bildkomposition deutlich komfortabler, sondern hilft auch beim Navigieren durch die Menüs.
Unterschiede gibt es allerdings bei der Zahl des Displays. Ein zweites Selfie-Display kann vor allem beim Vloggen helfen und ist bestens für jene geeignet, die sich selbst gerne während der Action inszenieren.
Radfahrer*innen, Snowboarder*innen und Co., die vor allem ihren Point of View filmen möchten, können auf dieses zweite Display allerdings verzichten.

Den richtigen Ton finden

Rasante Action und guter Sound, das geht nicht immer zusammen. Wirklich filmreifer Sound braucht größere Kapselmikrofone, denen fehlt es in der Actioncam einfach an Platz.
Ein weiterer guter Grund, der gegen klaren Sound spricht, ist das Gehäuse. Eine Actioncam mit Gehäuse wird den Ton noch einmal dumpfer klingen lassen als Modelle ohne Case.
Um wirklich besseren Sound mit einer Actioncam zu erhalten, ist ein externes Mikrofon unerlässlich. Der Ton kann dann entweder per 3,5-mm-Klinkenstecker, USB-C oder drahtlos an die Actioncam angeschlossen werden, hier sind Richtmikrofone wie die Røde Video Mic-Serie empfehlenswert. Dies funktioniert vor allem dann gut, wenn der Umgebungsklang wichtig ist.
Für Vlogger*innen ist ein Ansteckmikrofon die bessere Wahl. Viele Lavalier-Mikrofone lassen sich nicht nur mit der Kamera verbinden, sondern auch mit einem Aufnahmegerät.
Der interne Ton einer Actioncam ist selbst bei Premiummodellen nur mit Abstrichen zu genießen.

Rode Video Mic Rycote Richtmikrofon

Platzsparendes Richtmikrofon mit benutzerfreundlichen Bedienung. 

Rode VideoMic Me-C Mikrofon

Unglaublicher Ton bei Videoaufnahmen, auch bei widrigen Wetterbedingungen.

Fernbedienung mit App oder per Sprachbefehl

Die Fernsteuerung per App, die Aufnahme aus der (relativen) Ferne und das Einstellen der wichtigsten Funktionen am Smartphone, all dies gehört inzwischen zum Standard.
Diese Apps bieten stets grundlegende Funktionen und sind vor allem dann praktisch, wenn der Auslöser der Actioncam nicht in Reichweite liegt.
Oftmals ebenso praktisch ist die Steuerung per Sprachbefehl, dann müssen die Hände für die Aufnahme etwa nicht mehr vom Lenker genommen werden.

Technik, Sicherheit, Preis - die wichtigsten Aspekte einer Actioncam

Die Actioncam ist die kleine Kamera für das große Abenteuer – und als solche ist sie eben auch hoch spezialisiert. Der robuste Formfaktor schließt aber bestechende Bilder nicht aus.
Worauf Käufer*innen am meisten achten sollten, das ist sehr unterschiedlich. Sehr gute Bilder produzieren auch die günstigeren Modelle.
Im Premiumsegment dominieren Insta und GoPro den Markt und bieten die breiteste Infrastruktur und eine große Auswahl an Zubehör. Dieser Komfort hat wiederum seinen Preis.
Am wichtigsten für die Wahl des Action-Camcorders ist und bleibt aber die Sicherheit. Nur wenn die Kamera wirklich stoß-, staub- und kratzfest oder wasserdicht ist, hat der Spaß keine Grenzen.

Gedeon Rauch

Gedeon Rauch

Sohn eines deutschen Künstlers und einer englischen Übersetzerin, Schauspiel studiert, mehrere Preise mit Kurzfilmen gewonnen - Geschichtenerzähler, Linienweber, pfeilschneller Mittelfeldmann.
Jahrzehntelange Kampfsporterfahrung, mehrere Hindernisläufe, Halbmarathons und ein Marathon in den Beinen und zur Abwechslung dieses ganze moderne Krafttraining mit Battle Ropes, Kettlebell und Körpergewicht. Bouldern ist eine tolle Möglichkeit, etwas vertikaler zu denken. Auch im Leben.
Und dann wäre da noch die Leidenschaft für Kameras, seit der Kindheit schon. Damals analoge Bilder, monochrom und körnig. Heute digital mit Canon und Sony Kameras, Super35mm und Vollformat gleichermaßen. Alles hat seine Ästhetik. Und dazu die andere Seite, die Stunden am Computer mit einem Espresso in der Hand.
Es gibt sicher noch mehr. Es gibt ja immer noch mehr im Leben.

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