Gaming-PC kaufen: Ausstattung, Modelle und hilfreiche Tipps

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Gaming-PC kaufen: Ausstattung, Modelle und hilfreiche Tipps

Wer 100 % Spaß und Erlebnis mit den neuesten Spielen haben will, braucht einen PC, der richtig Power hat: Ein performanter Gaming-PC, der auch bei leistungshungrigen Spielen das volle Spielerlebnis ohne ruckeln oder Abstürze garantiert, ist die Voraussetzung dafür. Vom Prozessor über die Grafikkarte, den Speicher und die Festplatte müssen alle Bestandteile schnell und perfekt aufeinander abgestimmt sein. Manche Gamer bauen sich ihren Wunsch-PC selbst, um voll entspannt in die Spielwelten eintauchen zu können. Aber auch mit fertigen Gaming-PCs muss kein Gamer auf das genüssliche Zocken des neuesten Spiels verzichten und kann gleich nach dem Kauf loslegen. Erfahren Sie in diesem Ratgeber aktuelle Testergebnisse von Gaming-PCs und holen Sie sich hilfreiche Tipps für den Kauf.

Was ist notwendig für einen Gaming-PC?

Bei Gaming-PCs geht es um eine schnelle und makellose grafische Darstellung von Spielen. Der Großteil der aktuellen Spiele ist in einer 3-D-Welt angesiedelt. Um im Spiel eine fehlerfreie und flüssige Darstellung der hochauflösenden Grafik mit spektakulären Effekten und in Echtzeit zu erreichen, ist viel Rechenleistung erforderlich. In der Regel erfolgt die Darstellung der Spiele in Full-HD mit 1.920 x 1.080 Pixeln und mit zumindest 30 Bildern pro Sekunde, wobei der Trend zu noch höheren Auflösungen wie 4K oder WQHD geht. Dies schraubt die Anforderungen für ein perfektes Spielerlebnis noch weiter in die Höhe. Die Leistung der einzelnen Komponenten und deren Zusammenspiel sind für die flüssige Wiedergabe entscheidend:

  • Grafikkarte: Grafikkarten sind Parallelrechner, die mit mehreren Prozessoren ausgestattet sind und auf die Berechnung der Grafik in Echtzeit spezialisiert sind. Die CPU wird durch die von der Grafikkarte geleistete Arbeit stark entlastet. Grafikkarten wie beispielsweise eine NVIDIA GeForce RTX werden in einen PCI Express-Steckplatz gesteckt.
  • Hauptprozessor: Die CPU ist das Herzstück des Computers. Die Befehle und Datenanforderungen aller angeschlossenen Komponenten werden von der CPU verarbeitet. Prozessoren sind getaktet und sind umso schneller, je höher sie getaktet sind. Aktuelle Modelle wie der Ryzen von AMD haben Taktraten bis 4,5 Gigahertz. Chip-Hersteller steigern die Leistung, indem sie mehrere CPUs auf einem Chip realisieren. Damit können Rechenschritte parallel verarbeitet und kann viel Zeit eingespart werden. Der Ryzen von AMD und die aktuellen Intel-Modelle haben 4 Kerne im Standard. CPUs mit 8 und 12 Kernen, wie beispielsweise der Ryzen 9, liegen im Trend.
  • Kühlung: Viel Rechenpower erzeugt Wärme. Das Kühlsystem sorgt für die richtige Arbeitstemperatur von CPU und Grafikkarte und vermeidet die Überhitzung. Sie sollten beim Vergleich der Modelle auf den Hinweis ‚Silent‘ für eine geräuscharme Luftkühlung achten.
  • Arbeitsspeicher: Im RAM werden gerade benötigter Programmcode sowie Daten vorgehalten. Größe und Geschwindigkeit des Arbeitsspeichers, meist als DDR4-RAM verbaut, haben wesentlichen Einfluss auf die Gesamtleistung. Zu wenig RAM zwingt den PC, Daten auf die viel langsamere Festplatte auszulagern, was zu Performance-Einbußen führen kann. Standard für den Arbeitsspeicher sind zumindest 16 Gigabyte. Die Grafikkarte selbst verfügt über einen separaten und schnellen internen Hauptspeicher, der auch als Video-RAM oder VRAM bezeichnet wird. Anspruchsvolle Spiele benötigen in der Regel zumindest 6 Gigabyte VRAM.
  • Mainboard: Das Mainboard oder Motherboard ist die zentrale Komponente des Computers und verbindet im PC die gesamte Hardware miteinander. Auf dem Motherboard befinden sich die CPU sowie die PCI bzw. PCI Express Steckplätze für die Grafik-, Sound- und Netzwerkkarte.
  • Netzwerkkarte: Um den PC mit dem Heimrouter oder anderen Rechnern zu verbinden, ist eine Netzwerkkarte erforderlich. Gigabit Ethernet-Netzwerkkarten mit einem maximalen Datendurchsatz von 1.000 Megabit pro Sekunde sind zuverlässiger und stabiler als kabellose WLAN-Verbindungen.
  • Festplatten: Für Gaming-PCs hat sich die Verwendung von zwei Festplatten etabliert. Eine schnelle SSD-Platte stellt raschen Datenfluss sicher und hat meist eine etwas kleinere Kapazität. Eine zusätzliche HDD-Festplatte speichert Spiele, Fotos und Daten und hat sehr große Speicherkapazität. Top-Modelle arbeiten beispielsweise mit 512 GB SSD- und 2 Terabyte HDD-Festplatten.
  • Peripheriegeräte: Für die Interaktion mit dem Computer dienen Tastatur, Controller, Joystick oder Maus. Nur mit einem zum Spiel passenden Peripheriegerät ist die optimale Kontrolle und Steuerung gegeben.
  • Betriebssystem: Meist werden aktuelle Rechner mit Windows 10 Home und neuerdings mit Windows 11 ausgeliefert (ab 5. Oktober 2021).
  • Anschlüsse: Zu den Anschlüssen zählt die Monitorschnittstelle, die meist als HDMI oder DisplayPort ausgeführt ist. Dazu kommen USB-Anschlüsse der letzten Generation, DVI sowie ein Kartenleser. Sie sollten darauf achten, dass das System aktuelle WLAN- und Bluetooth-Standards unterstützt.

Gaming-PC: Hardware und Co.

Anzahl Computerspieler in Deutschland

Statistik: Anzahl der Computerspieler in Deutschland von 2013 bis 2020 (in Millionen) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Gaming-PC kaufen oder bauen?

Einen Gaming-PC mit hoher Leistung, einem niedrigen Preis und mit langer Lebensdauer möchte jeder haben. In der Theorie ist es nicht so schwer, sich einen PC selbst zusammenzubauen: Gewünschte Hardware-Komponenten auswählen und kaufen, zusammenstecken und loslegen. Im Internet gibt es eine Vielzahl von Informationen in Form von Anleitungen oder Videos. Bequemer und mit wesentlich weniger Zeitaufwand verbunden ist natürlich der Kauf des kompletten Wunschrechners im Online-Shop oder Geschäft. Aspekte wie Gewährleistung und Garantie sind schnell ein Thema, wenn ein technisches Problem auftritt.

Bei einem direkten Preisvergleich zwischen Eigenbau und fertigen PCs sollten Sie auch auf die vorinstallierte Software achten. Oft kommen das Windows Betriebssystem und Programme wie beispielsweise ein Virenscanner oder ein Mediaplayer vorinstalliert bei fertigen PCs mit. Auch Maus und Tastatur gehören zum üblichen Lieferumfang. Häufig ist ein zusätzlicher Schacht für den Einbau einer externen Festplatte vorgesehen.

Bauen oder kaufen: Wenn Sie die Vor- und Nachteile der beiden Varianten genau kennen, können Sie entscheiden, welche Option für Sie die Bessere ist. Hier erfahren Sie die wichtigsten Fakten:

Hardwareauswahl

Eigenbau-PC: Der wohl größte Vorteil ist, das System perfekt auf die eigenen Bedürfnisse anpassen zu können. Sie wissen genau, wofür Sie den PC verwenden möchten. Für diesen Zweck suchen Sie sich die passende und beste Hardware. Die Voraussetzung ist allerdings, dass Sie sich auskennen: Wer selbst baut, muss sich mit Spezifikationen, Formfaktoren, Leistungs- und Spannungsangaben, Hardware-Kompatibilitäten und Abkürzungen im Detail auseinandersetzen. Ohne viel Zeit und umfassendes Know-how ist das Risiko groß, dass Probleme auftreten.

Fertig-PC: Der Hersteller stellt sicher, dass die Hardware miteinander arbeitet, kompatibel ist und alle Anschlüsse passen. Sie finden für jedes Budget ein großes Angebot von Rechnern diverser Hersteller. Sonderwünsche sind bei Komplettsystemen in der Regel jedoch nicht möglich.

Oft werden Lockangebote angepriesen, bei denen die Kapazität einer beworbenen superschnellen SSD-Festplatte in der Praxis viel zu gering oder eine laut Ausstattungsliste zusätzlich eingebaute Grafikkarte viel zu langsam für grafisch aufwendige Spiele ist. Daher zahlt es sich auch hier aus, sich Know-how anzueignen und sich entsprechend beraten zu lassen.

Ist der Fertig-PC einmal zu Hause, können Sie nach dem Anschließen des Stromkabels loslegen. Beim Eigenbau-PC kann die Inbetriebnahme viel Zeit und Nerven in Anspruch nehmen.

Alter der Computerspieler in Deutschland

Statistik: Verteilung der Videogamer in Deutschland nach Alter im Jahr 2021 | Statista
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Umsätze im Gaming-Markt

Statistik: Umsätze im Gaming-Markt in Deutschland nach Segmenten im Jahr 2010 und 2011 und Prognose für 2012 (in Mrd. Euro) | Statista
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Aufrüsten und Erweitern

Eigenbau-PC: Wollen Sie das jeweils mögliche Maximum an Leistung aus dem Gaming-PC holen, müssen Sie von Zeit zu Zeit bestimmte Komponenten aufrüsten. Steht der Austausch einer bestimmten Komponente an, dann müssen Sie das Know-how dafür haben: Soll beispielsweise der Prozessor gewechselt werden, dann ist meist auch ein neues Mainboard erforderlich, das wiederum den zusätzlichen Tausch von Gehäuse oder PC-Netzteil nach sich ziehen kann.

Fertig-PC: Meist sind einem beim Fertig-PC hinsichtlich Erweiterung oder Aufrüstung die Hände gebunden. Schrauben Sie das Gehäuse auf, dann erlischt die Herstellergarantie umgehend. Oft bieten Fertig-PCs für das Anschließen neuer Komponenten keine freien Steckplätze oder Anschlüsse an und das ausgelieferte Netzteil bringt gerade einmal für die verkaufte Konfiguration ausreichend Leistung. Die Aufrüstung mit einer stärkeren Grafikkarte ist dann meist nicht möglich.

Was kostet ein guter Gaming-PC?

Der Einstieg in die Welt der Gaming-PCs ist für Gamer mit knappem Budget bereits ab 600 Euro möglich. Mittleren Ansprüchen an aktuelle Spiele oder professionelle Anwendungen werden Gaming-PCs ab etwa 1.000 Euro gerecht, während ab etwa 1.250 Euro das Segment der High-End-Gaming-PCs beginnt.

Bei Gaming-PCs sind die Anforderungen an die Grafikkarte besonders hoch. 4K-Gaming mit Bildschirmauflösungen von 3820 x 2160 Pixel liegt im Trend. In der Zukunft werden für Gamer VR-Spiele noch eine deutlich größere Rolle spielen. Beides stellt sehr hohe Anforderungen an die Grafikkarte.

Sowohl AMD als auch NVIDIA bieten speziell im Einsteigerbereich für Gamer eine große Auswahl von Grafikkartenmodellen. Im High-End-Bereich ist NVIDIA führend und bietet sowohl GeForce GTX- als auch GeForce RTX-Grafikkarten an. Letztere sind mit sogenannten Raytracing-Cores ausgestattet, um spektakuläre Reflexionseffekte erzielen zu können und weisen eine höhere Leistungsfähigkeit als GTX-Grafikkarten auf.

Finden Sie hier einen Überblick über die verschiedenen Preissegmente von Gaming-PCs:

Preisbereich von 600 bis 750 Euro

Auch im günstigsten Preissegment müssen Gamer nicht auf Quad-Core-Technologie verzichten. Der AMD-Prozessor Ryzen-5-3500X mit 4 Kernen ist ein geeignetes Modell für den Einstieg. Das Gegenstück von Intel sind der Intel Core i3 10100 mit 4 Kernen bzw. der Intel Core i5 10400 mit 6 Kernen. Eine breite Auswahl an Grafikkarten-Modellen von AMD und NVIDIA GeForce steht zur Auswahl. Gamer, die gelegentlich spielen, kommen hier bereits voll auf ihre Rechnung.

Preisbereich über 750 bis zu 1.250 Euro

Der Ryzen 5 3600/5600X von AMD sowie der Intel Core i5 10400F/11400F sind die Einsteigermodelle für diesen Preisbereich. Ryzen- und Intel-Prozessoren sind mit Grafikkarten wie der GeForce RTX 3060 oder auch der RX 6700 kombinierbar. Mit den sehr leistungsfähigen und VR-tauglichen Grafikkarten der GeForce RTX-Serie können Gamer aktuelle Spiele ohne Einschränkungen in Full-HD-Auflösung genießen. Für das Spielen von Titeln, die nicht die allerhöchsten Ansprüche an die Grafik stellen, steht einem Gaming mit 144 Hz Monitor oder WQHD nichts im Wege.

Preisbereich über 1.250 bis 1.500 Euro

Der neue AMD Ryzen 7 5800X sowie die Intel Core i5- und i7-Prozessoren dominieren dieses Segment. Die in diesem Bereich üblichen Grafikkarten stellen ausreichend Leistung für Gamer zur Verfügung, um mit 144 Hz in Full-HD oder WQHD zu zocken.

Preisbereich über 1.500 Euro

AMD Ryzen 9 5900X bzw. Intel Core i7 10700K/11700K sind eine solide Basis für einen neuen Gaming-PC in dieser Preisklasse, die sich im Wesentlichen an Enthusiasten und Profis richtet. Beide Prozessoren überzeugen durch ein sehr hohes Leistungsniveau in Spielen und können in Kombination mit einer entsprechend starken Grafikkarte sehr hohe Bildwiederholfrequenzen von 144 Hz und mehr in WQHD leisten.

Zubehör für Gaming-PCs

Gaming-Tastatur

HP Omen Sequencer Keyboard mechanische Gaming Tastatur RGB Metallgehäuse USB | Aussteller/Vorführware

Motherboard

ASUS ROG Strix TRX40-E Gaming – Motherboard – ATX – Socket sTRX4 – AMD TRX40 – USB-C Gen2, USB 3.2 Gen 2 

Gaming-Monitor

AOC Gaming AG273QCG – AGON Series – LCD-Monitor – gebogen – 68.6 cm (27″) – 2560 x 1440 QHD – 400 cd/m² – 1000:1 – 1 ms – HDMI, DisplayPort – Lautsprecher – Schwarz, Rot

Gaming-
Headset

HP X1000 wireless Gaming Headset, Over Ear, kabellose Übertragung, Lithium Polymer Akku 1.200 mAh, Betriebssysteme: Windows 10 und Mac OS, Material: Kunstleder und PU

Infografik: Deutscher Computer unter den stärksten Rechnern der Welt | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Die besten Gaming-PC-Tower

Die folgenden Geräte sind Mittelklasse- bzw. High-End-Gaming-PCs und erreichten im September 2021 die Bestnote ‚Sehr Gut‘. Preislich liegen die Rechner im Bereich zwischen 1.100 und 2.400 Euro. Sämtliche angeführten Modelle haben exzellente Grafikkarten. Alle Modelle verfügen über einen DDR4-Arbeitsspeicher (RAM), eine Luftkühlung, einen einfach ausgeführte HDMI-Anschluss sowie Leuchtelemente für den coolen Look.

Als Vergleichssieger zeichnet sich der Megaport Z490 Gaming Plus aus, der allerdings preislich auch deutlich voran liegt. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Test weist der Megaport B450 Gaming X auf: Bei diesem Rechner erhalten Sie viel Leistung für Ihr Geld. Bestseller ist der sehr beliebte Megaport 701-DE, der sich preislich im Mittelfeld der Testkandidaten einordnet.

Hier finden Sie die wichtigen Details der getesteten top Gaming-PC-Tower:

 

Häufige Fragen zu Gaming-PCs

Weitere Informationen zu Gaming-PCs sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen erhalten Sie in den FAQ.

Bereits mit einem Budget ab 600 Euro gelingt der Einstieg in die Welt der Gaming-PCs. Gediegenen Ansprüchen im High-End-Bereich werden Gaming-PCs ab 1.500 Euro gerecht.

Damit Gamer Spaß haben, sollte ein Gaming-PC neben einer soliden Grafikkarte und einer vernünftigen CPU mindestens 16 GB RAM und jedenfalls eine SSD-Festplatte für schnellen Datenzugriff haben.

Es gibt sehr viele Hersteller von Gaming-PCs. In Deutschland bietet sich aus Gewährleistungsgründen der Kauf von einem deutschen Hersteller an. Im Bereich der Grafikkarten sind die marktbeherrschenden Hersteller NVIDIA und AMD. Im High-End-Bereich kommt kein Gamer an NVIDIA GeForce vorbei. Bei den Prozessoren überzeugen die letzte Generation der Ryzen-Serie von AMD ebenso wie die aktuellen Modelle von Intel.

Ein aktueller Gaming-PC sollte Spiele auch mit hohen Auflösungen wie 4K oder WQHD und Bildwiederholfrequenzen mit z. B. 144 Hz flüssig darstellen können. Der Trend geht weiter in Richtung 3-D und VR, was satte Rechenleistung für ein begeisterndes Gaming-Erlebnis erfordert. Eine vorausschauende Investition zahlt sich aus, damit das Gerät auch noch in ein oder zwei Jahren mit den dann aktuellen Titeln Spaß und Freude macht.

Vergleichstabelle Gaming-PC-Tower


Vergleichssieger

Preis-Leistungs-Sieger

Bestseller


Modell

Megaport Z490 Gaming Plus

Megaport B450 Gaming X

Megaport 701-DE


shinobee Ryzen 7 4K Raytracing RTX 3060 Gaming-PC

Memory PC AMD Ryzen 7

Gaming-PC Typ

High-End

High-End

High-End

Mittelklasse

High-End

Betriebssystem

Win 10 Home (64 Bit)

Win 10 Home (64 Bit)

Win 10 Home (64 Bit)

Win 10 Professionell (64 Bit)

Win 10 Professionell (64 Bit)

Grafikkarte

NVIDIA GeForce RTX 3070

NVIDIA GeForce RTX 3060

NVIDIA GeForce GTX 3070

NVIDIA GeForce RTX 3060

NVIDIA GeForce RTX 31660 Super

Raytracing-Unterstützung

Ja

Ja

Ja

Ja

Nein

Prozessor

Intel Core i9 10900KF 10 x 3,7 GHz

AMD Ryzen 7-3700X 8 x 4,4 GHz

Intel Core i7-10700K 8 x 3,6 GHz

AMD Ryan 7-3700X 8 x 4 GHz

AMD Ryzen 7-3700 8 x 4,4 GHz

Arbeitsspeicher (RAM) DDR4

32 GB

16 GB

16 GB

16 GB

16 GB

Festplatte

SSD 1 TB + HDD 2TB

SSD 1 TB

SSD 1 TB

SSD 512GB + HDD 1 TB

SSD 240 GB

USB-Port

6 x USB 3.0

6 x USB 2.0

2 x USB C

3 x USB 3.0

2 x USB 3.0


4 x USB 2.0

4 x USB 3.0

5 x USB 3.0

4 x USB 2.0

DisplayPort

1 x DisplayPort

1 x DisplayPort

k. A.

3 x DisplayPort

1 x DisplayPort

Vorteile

  • mit 14 USB-Anschlüssen sehr reichhaltig ausgestattet
  • großzügiger Arbeitsspeicher
  • starker Prozessor


  • erfreulich kurze Ladezeiten
  • Windows 10 ist bereits mit allen Treibern vorinstalliert
  • zusätzliche Services sind vom Hersteller inkludiert


  • die RGB-Beleuchtung ist individualisierbar
  • ein Premium-Vor-Ort-Abholservice ist inkludiert
  • hochwertige Verarbeitung der Komponenten



  • Windows 10 Prof. 64-bit ist bereits vorinstalliert
  • der Ryzen 7 16-Thread-Prozessor ist beeindruckend schnell


  • für Bild- und Videobearbeitung bzw. Live-Streaming geeignet
  • mit 9 USB-Anschlüssen reichhaltig ausgestattet
  • Besonderheit ist das aus gehärtetem Glas gefertigte Gehäuse


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Gaming-PC gebraucht kaufen?

Ein neuer Gaming-PC kann sehr teuer sein. Dazu kommt der starke Anstieg der Grafikkartenpreise der letzten Zeit. Unter Umständen kann die Anschaffung eines gebrauchten Rechners lohnen.

Der Preis: Kauft man einen neuen Gaming-PC, zahlt man für brandneue Komponenten oft deutlich mehr. Bei einem gebrauchten System fällt der Preis für die älteren Komponenten meist wesentlich geringer aus. Tritt jedoch nach dem Kauf eines gebrauchten Computers ein Problem auf, kann es zu hohen und ungeplanten Folgekosten kommen.

Die Sache mit der Gewährleistung: Der Kauf eines gebrauchten Rechners ist grundsätzlich Vertrauenssache. Auch wenn Sie sich bei der Übernahme des Rechners von der Funktionstüchtigkeit überzeugen, können Folgeprobleme auftreten. Gebrauchte PCs haben mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr die neuesten Komponenten verbaut. Möglicherweise funktionieren neue Spiele nur mit Problemen oder gar nicht. Falls der Verkäufer im Kaufvertrag die Gewährleistung ausschließt, dann muss er im Problemfall weder Leistung nacherfüllen noch den Kaufpreis erstatten. Falls Sie sich dennoch aus Kostengründen für einen gebrauchten PC entscheiden, dann sollte der Verkäufer eine vertrauenswürdige Person sein.

Im Zweifelsfall lautet die klare Empfehlung: Kaufen Sie sich einen neuen Gaming-PC mit Anspruch auf Gewährleistung. Mittlerweile gibt es zudem eine Reihe von Händlern, die 3 Jahre Garantie ohne Einschränkungen auf den erworbenen Gaming-PC geben.

Wieso sind Grafikkarten zurzeit so teuer?

Die neuesten Grafikkarten von NVIDIA und AMD bieten jede Menge Leistung und erfreuen sich hoher Nachfrage, sind jedoch schwer erhältlich und sehr teuer. Wieso dies der Fall ist und was Sie dagegen tun können, erfahren Sie hier:

  • Während der Pandemie explodierte die Nachfrage nach Gaming-Hardware. Die Nachwirkungen dieser Entwicklung dauern noch an.
  • Es gibt Engpässe bei den Rohstofflieferanten und der Chip-Produktion. Handelspolitische Spannungen zwischen den USA und China verstärken das Problem.
  • AMD hat innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums die Radeon RX 6000-Serie sowie neue Ryzen-Modelle wie den Ryzen 3, Ryzen 5, Ryzen 7, den Ryzen 9 sowie den Ryzen Threadripper auf den Markt gebracht, was Engpässe mit sich bringt.
  • Internationale Lieferungen zwischen Asien und dem Rest der Welt kosten deutlich mehr als noch vor wenigen Monaten und es kommt immer wieder zu Transportproblemen.
  • Scalper tragen zusätzlich zu dem Problem bei, indem sie große Mengen von GPUs sowie Grafikkarten laufend an- und verkaufen und dabei kräftige Aufschläge verrechnen.
  • Im Januar 2021 traten in den USA neue und zum Teil erhebliche Zölle auf chinesische Produkte in Kraft, auch PC-Teile sind davon betroffen.
  • Die Preise für Kryptowährungen korrelieren mit der Knappheit von Grafikkarten: In Ostasien wird eine Vielzahl leistungsfähiger Grafikkarten eingesetzt, um Kryptowährung zu schürfen.

 
Infografik: Krypto-Hype hebt Grafikkartenpreise an | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Was können Sie dagegen tun?

  • Als Besitzer einer funktionierenden GPU können Sie diese übertakten oder die Grafikeinstellungen eines bestimmten Spieles optimieren.
  • Besuchen Sie den lokalen Händler. Unter Umständen hat er noch Grafikkarten auf Lager.
  • Nutzen Sie alternativ einen Streaming-Dienst. Bedingung dafür ist eine solide und schnelle Internetverbindung, um Ihr Spiel von einem Cloud-Server, z. B. dem GeForce-Now-Service von NVIDIA, zu streamen.

Fazit

Der Markt für Gaming-PCs bietet eine riesige Auswahl an Herstellern und Modellen. In der Regel sind Sie gut beraten, sich ein fertiges Gerät zu kaufen. Im Fall von Problemen können Sie Ihren Gewährleistungsanspruch geltend machen. Einige Händler bieten bereits 3 Jahre volle Garantie auf den Rechner, obwohl die Technologiezyklen so kurz wie nie zuvor sind. Der Kauf eines gebrauchten Rechners zahlt sich wegen der Risiken selten aus. Insbesondere die Preise von Grafikkarten sind in letzter Zeit stark gestiegen. Ein sorgfältiger Modell- und Preisvergleich sowie die Beobachtung des Preises über einige Wochen vor dem Kauf zahlen sich daher allemal aus.

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SteveVienna

SteveVienna

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