Elektromobilität - ist eine nachhaltige Zukunft ohne sie denkbar?

E-Mobilitaet

Elektromobilität ist aus unserer modernen Welt schon heute nicht mehr wegzudenken. Während der elektrische Antrieb und diese Art der Fortbewegung im Schienenverkehr schon seit Jahrzehnten dominant ist, hält die E-Mobilität bei PKW, Nutzfahrzeugen, Rollern oder auch Fahrrädern erst seit einigen Jahren Einzug. Dennoch ist ihr Siegeszug auch in diesen Bereichen nicht mehr aufzuhalten. Laut Prognosen sollen in Deutschland bereits in zehn Jahren erstmals mehr Autos mit Elektromotor verkauft werden als mit Benzin- oder Dieselmotor. Einen deutlichen Schub hat die massive staatliche Förderungvon Elektro- und Hybrid-Autos seit 2020 ihrer Verbreitung in Deutschland beschert. Ab 2035 sollen laut Plänen in der EU keine Verbrenner mehr zugelassen werden. Aber ist die Elektromobilität die Lösung aller Mobilitätsprobleme der Zukunft? Ein Überblick.

E-Autos Bestenlisten und Blick in die Zukunft!

Infografik: Markt für Elektroautos wächst rasant in Europa | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Elektroautos sind umweltfreundlicher

E-Fahrzeuge gelten als emissionsfrei, weil sie – anders als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren – keine direkten Abgase erzeugen. Für eine faire und konsequente Vergleichbarkeit müssen jedoch auch die bei der Stromproduktion entstehenden CO2-Emissionen in die Berechnung einbezogen werden.

Ein sinnvoller Vergleich zwischen Verbrennern und Elektrofahrzeugen ist etwa die sogenannte „Well-to-Wheel“-Analyse, also die Messung des Energieverbrauchs von der Energiequelle bis zum angetriebenen Rad. Bei dieser Methode werden die am Auto gemessenen CO2-Emissionen und die bei der Herstellung der „getankten“ Energie (Kraftstoff oder Strom) erzeugten Emissionen zusammengezählt.

Noch einen Schritt weiter geht die sogenannte „Cradle-to-Grave“- oder Lebenszyklus-Analyse. Diese berücksichtigt auch die Emissionen, die bei der Produktion und späteren Entsorgung des Autos entstehen.

Energieaufwendige Batterieproduktion trübt die Ökobilanz

Aufgrund der energieaufwendigen Batterieproduktion schneidet ein E-Auto in der Produktionsphase deutlich schlechter ab. In der Nutzungsphase, also während des Fahrens, baut das Elektroauto seinen CO2-Rucksack jedoch zunehmend ab. Denn anders als Verbrenner fahren E-Fahrzeuge nahezu emissionsfrei. Wenn das E-Auto nur mit nachhaltig erzeugtem Strom betrieben wird, fährt es sogar komplett ohne Abgase. Der Automobilclub ADAC hat errechnet, dass ein reines Elektroauto (BEV) nach etwa 50.000 Kilometern ein Auto mit Verbrennungsmotor in Sachen CO2-Bilanz überholt. Das Verhältnis dürfte sich in den kommenden Jahren noch weiter zugunsten des elektrischen Antriebs verschieben, da die Batterien und auch deren Herstellung immer effizienter werden.

Infografik: Die Welt braucht Batterien | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Pro und Kontra Elektromobilität

Pro E-Auto:

  • Elektrofahrzeuge sind lokal emissionsfrei - beim Laden mit regenerativem Strom werden sie sogar zu Zero-Emission-Fahrzeugen.
  • Strombetriebene Fahrzeuge sind leise und verbessern die Lebensqualität in den Städten.
  • Elektrofahrzeuge sind weniger komplex und dadurch günstiger in der Wartung.
  • Die Betriebskosten von E-Fahrzeugen sind niedriger als die von Benzin- oder Dieselfahrzeugen. Strom ist preiswerter als Kraftstoff, besonders beim Laden zu Hause - bei solarem Laden sogar komplett umsonst.
  • Teilweise ist kostenloses Laden auch während des Einkaufs im Supermarkt möglich.
  • Eine derzeit noch(!) hohe staatliche Förderung macht E-Autos attraktiver. Auch Versicherung und Steuern sind günstiger.
  • diverse Vorteile gemäß Elektromobilitätsgesetz (z. B. Bevorrechtigungen in Bezug auf Parken und Straßennutzung)
  • Elektromobilität macht Spaß, da E-Fahrzeuge schneller und leiser beschleunigen und das Schalten entfällt.

Kontra E-Auto:

  • Elektroautos sind teuer als konventionell angetriebene, trotz staatlicher Förderung.
  • E-Autos haben eine geringere Reichweite (350 bis 600 km).
  • Die Batterieherstellung verbraucht viel Energie und wertvolle Ressourcen, was die Umwelt belastet.
  • Es gibt noch nicht genug Stromtankstellen, sodass es zu Wartezeiten kommen kann.
  • Das Laden eines E-Autos dauert viel länger als das Tanken an der Tankstelle.
  • Die Ladeplanung ist bei längeren Reisen unabdingbar.
  • Der Akku lässt ein E-Auto sehr schwer werden.
  • Elektroautos sind sehr leise, sodass sie von Fußgängern und Radfahrern kaum bemerkt werden, was die Unfallgefahr erhöht.
Infografik: Pkw-Zulassungen: Hybrid überholt Diesel | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Die Reichweite von E-Autos ist schon heute alltagstauglich

Viele Autofahrer, die noch nie mit einem Elektroauto in Berührung gekommen sind, haben einige Vorurteile. Eines betrifft die mangelnde Reichweite. Doch diese Angst ist weitgehend unbegründet. Schon heute erreichen selbst Kleinwagen wie der Renault Zoe beim ADAC Eco Test Reichweiten von rund 335 Kilometern. Ein großes SUV wie der Mercedes EQS bringt es dank seiner üppigen Batterie sogar auf 575 Kilometer, der Sportwagen Porsche Taycan auf 400 Kilometer.

Dabei liegen die vom ADAC ermittelten Reichweiten um 15 bis 20 Prozent unter den Reichweiten, die die Hersteller angeben. Hinzu kommt: Da die Batterien von Jahr zu Jahr effizienter werden, steigen auch die Reichweiten.

VW e-up! und der Umweltbonus

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Ratgeber Elektromobilität

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Fragen und Antworten zur E-Mobilität

Wenn Fahrzeuge ganz oder teilweise (Hybride) von einem Elektromotor angetrieben werden, spricht man von E-Mobilität. Schon lange im Einsatz ist E-Mobilität im Schienenverkehr (z. B. ICE), relativ jung ist das Thema elektrischer Antrieb dagegen bei Fahrrädern, Rollern, Autos, Nutzfahrzeugen und Flugzeugen. Die elektrische Energie beziehen all diese Fahr- oder Flugzeuge in der Regel aus einer Batterie oder einem Oberleitungsnetz.

Ohne elektrische Antriebe ist eine Zukunft der Mobilität heute nicht mehr denkbar. Werden Elektroautos durch regenerative Quellen wie Wind, Wasser oder Sonne mit Energie versorgt, hat die Elektromobilität unschätzbare Vorteile. Denn dann fahren diese Fahrzeuge komplett emissionsfrei, allein die Herstellung und das spätere Recycling oder die Entsorgung verursachen noch Emissionen.

Der Wandel hin zur Elektromobilität hat sich in den vergangenen Jahren sogar noch beschleunigt, wie die Studie "Die Zukunft der E-Mobilität in Deutschland" (2021) zeigt. "Elektrofahrzeuge werden voraussichtlich zwischen 2023 und 2026 für die breite Masse attraktiv", wird Dr. Martin Gehring, Senior Partner und Automobilexperte bei Simon-Kucher, zitiert.

Eine Batterie speist Elektromotoren, die auf einer Achse oder in der Radnabe sitzen. Im Elektromotor wird die elektrische in mechanische Energie transferiert und die Räder werden angetrieben. Der Elektromotor besteht aus Statoren, die ein Magnetfeld erzeugen und so einen Elektromagneten zur Rotation bringen. Diese Drehbewegung wird auf die Antriebsräder des Fahrzeugs übertragen und sorgt so für den Vortrieb.

Im engeren Sinne wird ein reines Elektroauto, auch BEV (Battery Electric Vehicle) genannt, ausschließlich von Elektromotoren angetrieben. Diese beziehen ihre Energie aus einer Bordbatterie, die über das Stromnetz oder durch die zurückgewonnene Bremsenergie während der Fahrt (Rekuperation) nachgeladen wird.

Im weiteren Sinne gelten folgende Fahrzeuge als E-Fahrzeuge:
  • batterieelektrische Fahrzeuge: Battery Electric Vehicles (BEV)
  • Hybridfahrzeuge mit Elektro- und Verbrennungsmotor: Hybrid Electric Vehicles (HEV)
  • Hybridfahrzeuge mit Elektro- und Verbrennungsmotor und externer Lademöglichkeit: Plug-in-Hybrid Electric Vehicles (PHEV)
  • Brennstoffzellen-Fahrzeuge: Fuel Cell Electric Vehicles (FCEV)

Zum Laden an öffentlichen Ladesäulen ist eine Ladekarte notwendig, die bei einem Stromanbieter oder Ladesäulen-Betreiber erhältlich ist.

Die Preise sind jedoch sehr unterschiedlich und unterscheiden sich auch nach Tageszeit. So ist das Nachtladen meist preiswerter, abgerechnet wird nach Kilowattstunden. Aber Vorsicht: Wer die Ladesäule zu lange blockiert, muss unter Umständen Strafgebühren zahlen.

21.06.2022 | Tesla öffnet sein Supercharger-Netzwerk nun auch für Fahrzeuge anderer Hersteller!

Interessante E-Autos

Mazda MX-30

Der Mazda MX-30 wird mit seinem 35,5 kWh-Akku als reines Stadtauto angeboten. Mit einer Reichweite von 200 bis 265 km bietet er für Stadtfahrten und kleinere Überlandfahrten ausreichende Kapazität an und ist zudem im Gesamtpaket deutlich günstiger als andere E-Autos, da die Akku-Größe auch den größten Einfluss auf den Preis hat.  

Tesla Model S 75D

Tesla 75 D

Das Tesla Model S 75D (Cockpit aus dem Teaserfoto dieses Artikels) bietet mit seinem Allradantrieb eine Leistung von 476 PS und schafft mit seinem 75-kWh-Akku eine Reichweite nach NEFZ von 442 Kilometern.

Anmerkung:
Wer ein älteres Tesla Model S erwirbt, findet mit etwas Glück ein Modell, das noch mit dem „Free-Supercharging“ ausgestattet ist. In diesen Fällen können die Besitzer des PKWs lebenslang am Tesla-Supercharger kostenlos Ihr Fahrzeug aufladen. 

Kia EV-6

Das Auto des Jahres 2022:
Der Kia EV-6 kann, je nachdem welches Akku-Pack verbaut ist, eine WLTP-Reichweite von bis zu 528 Kilometern bieten. Die Basisversion leistet 229 PS. Wer es gern sportlicher liebt, setzt auf die GT-Version, die ihrem Fahrer dank 585 PS einen kraftvollen und souveränen Vortrieb beschert. 

Der Kia EV 6 bietet zudem eine Steckdose, über die bis zu 3,6 kWh Leistung zur Verfügung gestellt werden. 

VW ID.3

VW ID 3 - E-Mobilität erfahren!

Der ID.3 von Volkswagen bietet eine Reichweite nach WLTP von bis zu 549 km (82 kWh-Akku der Ausstattungsvariante „Pro S“ vorausgesetzt!). Das Einstiegsmodell „Pure“ liegt mit seiner 55 kWh-Batterie bei einer WLTP-Reichweite von 348 km. 

Die konkrete Reichweite eines reinen Elektroautos hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Außentemperatur: In sehr warmen und kalten Monaten oder Klimazonen ist die Reichweite geringer (10 bis 30 Prozent im Winter).
  • Anzahl der eingeschalteten elektrischen Verbraucher: Licht, Klimaanlage etc.
  • Beladung: Gesamtgewicht des Autos sowie montierter Gepäckträger
  • cw-Wert (Strömungswiderstandskoeffizient) des PKW: Je niedriger dieser ausfällt, desto höher ist die Reichweite.
  • persönliche Fahrweise: Wer flott fährt und stark beschleunigt, benötigt mehr Energie – das ist nicht anders als bei einem Benziner. Die Fahrweise macht bis zu 30 Prozent beim Verbrauch aus.
  • Fahrzeuggewicht: Schwere SUVs verbrauchen mehr als leichte Kleinwagen.
  • Verluste beim Laden: Wird ein Elektroauto mit Strom geladen, gelangt leider nicht die gesamte elektrische Energie in die Batterie. Ein Teil geht beispielsweise durch Wärmeentwicklung verloren. Diese Verluste sind von Modell zu Modell verschieden.
  • Effizienz des Elektromotors und Antriebs: Hier gibt es ebenfalls deutliche Unterschiede, da auch Elektromotoren nicht die gesamte zugeführte Energie in Vortrieb umwandeln. Je besser der Motor, desto weniger Energie geht verloren.

Vergleichbar werden Elektroautos durch die Reichweitenangaben. So gibt der ADAC etwa für einen Hundai Ioniq (Golf-Klasse) einen Verbrauch von 16,3 kWh/100 km an. Der Familien-Van Opel Zafira Life genehmigt sich mit 29,7 kWh/100 km beinahe das Doppelte.

Infografik: Tesla macht die meisten Meter | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

E-Autos sind teurer als Autos mit Verbrennungsmotor

Auf den ersten Blick kosten E-Autos mehr als vergleichbare Modelle mit klassischem Verbrennungsmotor. Doch die hohe staatliche Förderung von bis zu 9000 Euro für rein elektrische Autos (Umweltbonus und Innovationsprämie) und bis zu 6750 Euro für Plug-in-Hybride macht die Anschaffung eines E-Autos attraktiver. Diese hohen Förderungen laufen jedoch 2022 aus. Von 2023 bis 2025 reduziert sich die Förderung deutlich. Besonders für Vielfahrer rechnen sich E-Autos, denn auch die laufenden Kosten sind bei einem E-Auto günstiger.

Im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen sparen E-Auto-Fahrer pro 100 gefahrenen Kilometern zwischen 30 und 40 Prozent bei den Stromkosten im Vergleich zu den Kraftstoffkosten. Und auch die Wartungskosten sind geringer, da ein Elektroauto weniger komplex aufgebaut ist und deshalb nicht so viel Geld für eine Inspektion bezahlt werden muss (vgl. https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/autokosten/elektroauto-kostenvergleich/).

Noch besser schneiden Elektroautos ab, wenn kostenloser Solarstrom vom eigenen Hausdach in die Batterie fließt. Zusätzlich verbessert das „Tanken“ regenerativer Energie die Ökobilanz des E-Autos deutlich.

Spritpreisentwicklung von 1972 bis 2022

Die Spritpreise haben deutlich angezogen, was die Nachfrage nach E-Autos mittelfristig erhöhen könnte:

Statistik: Durchschnittlicher Preis für Superbenzin in Deutschland in den Jahren 1972 bis 2022 (Cent pro Liter) | Statista
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Energieverbrauch: Verbrenner versus Stromer

Noch gibt es Engpässe bei den Ladesäulen

Aktuell ist die Ladeinfrastruktur noch nicht überall in Europa flächendeckend ausgebaut. Dennoch gibt es schon heute nur selten Engpässe beim Laden, außer vielleicht bei längeren Urlaubsfahrten. In diesem Fall ist eine genaue Routenplanung mit kurzen Ladestopps ratsam. Da aber viele E-Autos schon heute Reichweiten von 400 Kilometer oder mehr schaffen, können schon jetzt auch Distanzen von mehr als 1000 Kilometern mit 2 bis 3 kurzen Kaffeepausen zum Laden realisiert werden (vgl. https://e-cannonball.de). Denn an Schnellladestationen an Autobahnen und großen Überlandstraßen kann die Batterie schon innerhalb von 30 bis 45 Minuten beinahe vollständig geladen werden.

Zügiger Ausbau der Lademöglichkeiten in Deutschland

Deutschland hat in den vergangenen Jahren viel Geld in den Ausbau der Ladeinfrastruktur gesteckt. Aktuell (1. Quartal 2022) gibt es in Städten sowie auf Überlandstrecken und Autobahnen ein Netz von mehr als 35.000 Normal- und 5.700 Schnellladepunkten. Bis 2030 sollen in Deutschland rund 30 Millionen E-Fahrzeuge auf der Straße und rund 1 Million Ladepunkte verfügbar sein.

Dabei fördert die Bundesregierung nicht nur private, sondern vor allem öffentlich zugängliche Ladepunkte. Künftig soll es an allen Tankstellen, Supermärkten und öffentlich Parkplätzen ausreichend Lademöglichkeiten geben.

Infografik: Ladesaäulenausbau 2021 auf Vorjahresniveau | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Aufladen von E-Autos - Apps für die Ladeplanung

Wenn man nicht gerade einen Tesla fährt, ist eine App zur Ladeplanung – zumindest aktuell – für fast jedes andere E-Auto empfehlenswert. Erfreulich ist in diesem Zusammenhang sicherlich, dass Tesla sein Supercharger-Netzwerk auch für die Fahrer*innen von E-Autos anderer Hersteller öffnen möchte.
 
Tesla bietet mit derzeit 30.000 Superchargern nach eigenen Angaben weltweit das größte Schnellladestationsnetz an.
 
Nachfolgende Apps sind für eine Ladeplanung empfehlenswert:
 

Chargemap

Das französische Unternehmen Chargemap SAS bietet mit Chargemap eine App, die sowohl für das Android-Betriebssystem als auch das IOS von Apple zur Verfügung steht. Die Ladeplanung kann auch online über die Webseite gestartet werden. Neben einer reinen Ladeplanung bietet die Chargemap SAS mit dem Chargemap Pass eine Ladekarte an, die an den meisten Ladestationen in Europa akzeptiert wird.
 

Nextcharge

Die Lösung der Go Electric Stations SRLS bietet im Vergleich zur Lösung von Chargemap ausschließlich einen Zugang auf die Ladeplanung über die App, die ebenfalls für beide Betriebssysteme zur Verfügung steht:
 

EnBW mobility +

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG bietet mit Ihrem Partnerverbund  (Deutschland, Österreich, der Schweiz, in Italien, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Liechtenstein) mehr als 250.000 Ladepunkte an. 

Details zum Ausbau der Ladeinfrastruktur:

  • 500 Millionen Euro stehen bis 2025 in Deutschland für den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur zur Verfügung.
  • Laut „Schnellladegesetz“ müssen aktuell 1.000 Schnelllade-Standorte hierzulande definiert werden. Rund 2 Milliarden Euro sind für das Errichten weiterer Standorte und Stationen vorgesehen.
  • Alle Autobahnrastplätze sollen künftig über Schnellladestationen verfügen. Allerdings gibt es noch keinen genauen Zeitplan für die Zielerreichung.

Wenn der Ausbau abgeschlossen ist, soll die nächste Ladestation in ganz Deutschland innerhalb von maximal zehn Fahrminuten erreichbar sein.

Ist das Stromnetz für den zügigen Ausbau der E-Mobilität gewappnet?

Der ADAC rechnet nicht damit, dass es aufgrund der raschen Zunahme von Elektrofahrzeugen zu Versorgungsengpässen kommen könnte. Rund 10 Millionen Elektroautos bedeuten einen zusätzlichen Strombedarf von 5,6 Prozent oder 30 TWh, rechnet der Autoclub vor.

Deutschland hat aber 2020 rund 18 TWh an nicht benötigtem Strom produziert und in Nachbarstaaten exportiert. Mit diesem Überschuss allein hätten rund sechs Millionen Elektroautos betrieben werden können. Experten rechnen zudem damit, dass Energieeinsparungen sowie Effizienzsteigerungen einen Teil des zusätzlichen Strombedarfs für Elektromobilität kompensieren werden. Darüber hinaus soll die regenerative Stromversorgung in den kommenden Jahren zügig ausgebaut werden.

E-Auto-Batterien sind schon heute langlebig und zuverlässig

Jede Batterie unterliegt, wie auch ein Verbrennungsmotor, über die Jahre einem gewissen Verschleiß, vor allem durch die Lade-Entlade-Zyklen. So verliert sie über die Zeit an Leistung und muss irgendwann ausgetauscht werden. Autohersteller geben meist eine Garantie von acht Jahren oder 160.000 km auf die Batterie – einige sogar mehr. E-Auto-Käufer haben also kein Risiko.

Die Ladung mit niedrigen Stromstärken schont die Batterie, die Ladeverluste fallen allerdings höher aus. Es gibt mittlerweile schon erste Langzeitstatistiken: https://efahrer.chip.de/news/so-gut-sind-tesla-akkus-langzeit-studie-zeigt-verblueffende-daten_102349.

Infografik: Die Welt braucht Batterien | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Altbatterien enthalten wertvolle Rohstoffe

Die meisten Batterien für E-Autos sind Lithium-Ionen-Batterien, die viele wertvolle Rohstoffe enthalten. Viele dieser Energiespeicher werden schon heute recycelt. Das gelingt bereits jetzt mit bis zu 95 Prozent, sodass die Elemente Kobalt, Nickel, Kupfer und bald auch Lithium in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt werden können. Alternativ können ausgediente Batterien aus Elektroautos noch viele Jahre als stationäre Stromspeicher eingesetzt werden (vgl. https://voltfang.de).

Die für Batterien benötigten Rohstoffe sind auf der Erde nicht unbegrenzt verfügbar. Deshalb ist ein möglichst umfassendes Recycling überaus wichtig. Das haben jedoch alle Fahrzeughersteller erkannt und mittlerweile gute Recyclingverfahren entwickelt.

„Tesvolt“: Immer mehr Startup-Unternehmen entwickeln Lösungen für das Batterie-Receycling. 

Der Rohstoffabbau für Batterien ist für Mensch und Umwelt belastend

Der Abbau von Kobalt, Nickel und anderen Rohstoffen ist energieaufwendig und belastet zudem das Grundwasser. Auch die Arbeitsbedingungen sind teilweise erschreckend.

Allerdings hat sich hier in den letzten Jahren viel getan. Die Fahrzeughersteller verpflichten die Minenbetreiber zu immer schärferen Umwelt- und Arbeitsstandards.

Infografik: Wo das Erdöl des E-Zeitalters schlummert | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Folgekosten der Stromerzeugung

Infografik: Folgekosten von Atomstrom am höchsten | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Übersicht des CO2 Ausstoß von Fahrzeugen mit Verbrennermotor

Infografik: So viel CO₂ stoßen Autos aus | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Der ID.3 von Volkswagen bietet eine Reichweite nach WLTP von bis zu 549 km (82 kWh-Akku der Ausstattungsvariante „Pro S“ vorausgesetzt!). Das Einstiegsmodell „Pure“ liegt mit seiner 55 kWh-Batterie bei einer WLTP-Reichweite von 348 km. 

Die Deutschen lieben Oldtimer!

Infografik: Deutsche stehen auf Oldtimer | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Laden Sie Ihr E-Auto mit Strom aus der Sonne!

Balkonkraftwerke: Eine Alternative für Menschen, die z. B. keinen Zugriff auf eine Dachfläche haben.

Wer in einem Eigenheim oder einer Wohnung mit Balkon lebt, hat die Möglichkeit, selbst Strom mithilfe der Sonne zu erzeugen. Lesen Sie hierzu unseren Artikel: 

Solaranlage für grünen Strom

Wo steht Deutschland in 2022 puncto Energiewende?

Infografik: Energie-Ziele der Regierung in weiter Ferne | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

E-Autos lassen sich zügig laden

Ein großes Vorurteil bezüglich der Elektromobilität sind die angeblich langen Ladezeiten. Tatsächlich dauert das Laden an einer Wallbox oder Ladestation länger als das Tanken an einer Zapfsäule. Allerdings hängt die Ladedauer stark von der Ladeleistung ab. Wer zu Hause eine Wallbox (11 bis 22 kW Ladeleistung) betreibt oder an einer öffentlichen Ladesäule lädt, kann sein Elektroauto innerhalb von 30 bis 60 Minuten relativ weitgehend wieder aufladen.

Besonders schnell geht es an den Schnellladestation (150 bis 300 kW Ladeleistung). Besonders lange dauert es dagegen an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose, was deshalb (und aus Sicherheitsgründen) nicht zu empfehlen ist. Eine Ladung über Nacht an einer gesicherten Schuko-Steckdose kann jedoch für hinreichend Akku-Kapazität sorgen.

Fazit

Die Elektromobilität ist schon heute eine der tragenden Säulen zukünftiger Mobilität. Denn sie leistet – durch die über den gesamten Lebenszyklus deutlich geringeren CO2-Emissionen als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor – einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Erderwärmung. Allerdings ist die Klimafreundlichkeit der E-Mobilität stark davon abhängig, wie der Ladestrom gewonnen wird. Werden dazu weiterhin überwiegend fossile Energieträger wie Kohle, Erdgas oder Erdöl verbrannt, sind die vorteilhaften Auswirkungen gering. Der Ausbau der Elektromobilität muss deshalb mit einem zügigen Ausbau einer regenerativen Stromerzeugung einhergehen.

Infografik: E-Anteil bei Neuwagen springt auf über 40% | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista
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